… hab ich, dass mich der liebe gott mit so einem kollegen bedacht hat. heute lag es auf dem tisch: das serenades-album. jetzt, wo es langsam aber sicher herbst wird und die zeit draußen kürzer, die zeit drinnen aber immer länger wird, habe ich pünktlich mein lieblingsschmankerl in der hand. danke, lieber henning! ich werde das gute stück in ehren halten.
einer der schönsten filme seit langem. über die erste liebe und die erste verletzung und überhaupt: erste zweifel, erste realität. eigentlich hätte ich ihn schon seit langem gesehen haben sollen. die vorschau sah ich in england ende märz. eigentlich hätte ich noch damit warten sollen. denn eigentlich war ein submarine-abend geplant. allerdings konnte ich ein längeres warten nicht mit mir vereinbaren. und weil ich mich so schrecklich verliebt habe, in dufflecoats, streichhölzer, polaroid-kameras und unschuldige, erste liebe, deshalb freue ich mich jetzt noch sehr viel mehr auf den submarine-abend.
von alex turners musik war ich zwar nicht enttäuscht, aber auch nicht übermäßig überrascht und begeistert. irgendwelche beatles-hits hätten die stimmung des films wohl genauso gut unterstreichen können. warum hatte ich die erste liebe bisher immer so unbelastet und problemlos im gedächtnis? ich glaube das war sie gar nicht. aber wie schön, dass die selektive erinnerung da immer ganz konstruktiv gegen die realität arbeitet.
p.s.: dass ich mich hier doch recht selten blicken lasse, liegt wohl daran. es ist nicht leicht, zwei blogs einigermaßen regelmäßig zu führen. wer mich schrecklich vermissen sollte, kann auch gern dort vorbeischauen.
die letzte hausarbeit ist abgegeben, meine “ferien” haben jetzt offiziell begonnen. neben der beantwortung der frage, “was tun nach dem studium?” werde ich mich auch hier wieder öfter blicken lassen.
ganz oben auf meiner to do-liste steht aber eigentich: lesen. lesen. lesen. im bett, auf dem balkon, im englischen garten, am see. außerdem: gute musik hören. in diesem sinne:
ich bin noch nicht einmal eine woche wieder zuhause, schon könnte ich wieder wegfahren. ist jetzt natürlich nichts spezielles, kommt vor, kennt man. und ich hatte seit langem 10 tage, in denen ich nicht viel mehr getan habe als…
…das meer zu sehen……zu schreiben……und in der schönsten runde zu essen und (oh ja!) zu trinken.
paris fehlt mir. es fühlt sich an wie der ganz große kater nach der ganz großen trunkenheit. mitten im gewitter durch den nach großstadt riechenden regen rennen.
noch zittrig von der durchwachten nacht in secondhandläden wühlen. rotwein trinken. und kaffee. croissants essen. und quiche lorraine.
Posted in bemerkt on June 21st, 2011 by die-kleine-miss – 1 Comment
ich dachte so etwas gäbe es nur hier. ich habe die freude darüber unterschätzt, von einer fremden blumen geschenkt zu bekommen. mit diesem satz: “du hast ein blumenkleid an.” (verdutzt wie ich war und deutsch wie ich bin, antwortete ich: “kostenlos?”).
mal wieder ein bisschen spot-musik. ich hatte mich ja wirklich gefreut, diese fünf finnen zu sehen. klar, man hätte schon beim ersten hören anmerken können, dass da jetzt nicht wirklich etwas neues erfunden wurde. trotzdem hats mir gefallen. hat mich an salzige atlantikluft erinnert und wie es ist, auf einem nassen rücken sommersprossen zu zählen.
jetzt allerdings erinnern mich die klänge der french films eher an einen recht unsympathischen frontmann. einen speckigen dreikäsehoch, der sich ohne verdienst für den größten hält. sonnenbrille auf der bühne, arrogante sprüche, etc., etc. die musik mag ich irgendwie immer noch. einen konzertbesuch würde ich trotzdem nicht empfehlen.
p.s.: ein foto habe ich natürlich nicht gemacht. mich vor die kreischenden 17-jährigen mädels drängeln und mr. wichtig eine bestätigung seiner coolness geben – nicht mit mir.
das will ich. den geruch von büchern atmen und niesen weil staubflocken herumfliegen. eine klackernde schreibmaschine und ein schepperndes radio. spaghetti carbonara dreimal am tag und nachts im see schwimmen. kein handy, kein laptop, kein fernseher.
Posted in bemerkt on June 15th, 2011 by die-kleine-miss – 2 Comments
tiger schleichen sich an ihre beute heran oder lauern ihr auf und fallen sie nach wenigen sätzen oder einem kurzen spurt an. tiger scheinen die windrichtung bei der jagd zu berücksichtigen und nähren sich bevorzugt gegen den wind. dabei nähert der räuber sich geduckt und versucht sich dem opfer auf durchschnittlich etwa zehn bis 35 m zu nähern. falls die distanz zu groß ist und keine weitere deckung vorhanden, wartet der tiger bis sich das opfer gegebenenfalls von selbst nähert. der angriff erfolgt in vollem spurt, bei kurzer distanz, im tiefen schnee oder unwegsamen gelände auch in großen sätzen. falls der tiger das opfer nicht sofort erreicht, verfolgt er es maximal 100 bis 200 m. danach bricht er die verfolgung normalerweise ab.
hat er das beutetier erreicht, versucht er größere tiere meist durch die wucht des aufpralls zu boden zu reißen. in der regel greift er bei größeren tieren meist von unten oder der seite an um die kehle mit dem maul zu erreichen. dabei wird das opfer meist stranguliert. die pranken dienen dabei dazu, das opfer festzuhalten. tiger können beutetiere erlegen, die ihr eigenes gewicht um ein mehrfaches übertreffen.