hinschauen

submarine.

Posted in hinschauen on September 4th, 2011 by die-kleine-miss – Be the first to comment

einer der schönsten filme seit langem. über die erste liebe und die erste verletzung und überhaupt: erste zweifel, erste realität. eigentlich hätte ich ihn schon seit langem gesehen haben sollen. die vorschau sah ich in england ende märz. eigentlich hätte ich noch damit warten sollen. denn eigentlich war ein submarine-abend geplant. allerdings konnte ich ein längeres warten nicht mit mir vereinbaren. und weil ich mich so schrecklich verliebt habe, in dufflecoats, streichhölzer, polaroid-kameras und unschuldige, erste liebe, deshalb freue ich mich jetzt noch sehr viel mehr auf den submarine-abend.

von alex turners musik war ich zwar nicht enttäuscht, aber auch nicht übermäßig überrascht und begeistert. irgendwelche beatles-hits hätten die stimmung des films wohl genauso gut unterstreichen können. warum hatte ich die erste liebe bisher immer so unbelastet und problemlos im gedächtnis? ich glaube das war sie gar nicht. aber wie schön, dass die selektive erinnerung da immer ganz konstruktiv gegen die realität arbeitet.

p.s.: dass ich mich hier doch recht selten blicken lasse, liegt wohl daran. es ist nicht leicht, zwei blogs einigermaßen regelmäßig zu führen. wer mich schrecklich vermissen sollte, kann auch gern dort vorbeischauen.

ohne worte.

Posted in hinschauen on June 3rd, 2011 by die-kleine-miss – 1 Comment

(wieder)entdeckungen.

Posted in hinhören, hinschauen on April 14th, 2011 by die-kleine-miss – 2 Comments

…jedenfalls ein paar: x  die alte lieblingsserie aus dem jahre 2001.

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x das alte lieblingslied, das sich immer noch mit teeniehafter manie auf repeat hören lässt.

x und eine neue lieblingsband aus zwei lieblingskünstlern, deren single man vorab schon hier downloaden kann.

das allerdings nur unter anderem.

sonntags wie früher.

Posted in hinschauen on March 27th, 2011 by die-kleine-miss – Be the first to comment

früher hat mir mein papa die “fünf freunde” auf video aufgenommen. heute gibt es youtube. was hätte ich drum gegeben, genau diese abenteuer zu erleben. schmuggler, diebe, schatzgräber. und auch jetzt fände ich es ganz verlockend, diese dramen gegen die des erwachsenen alltags auszutauschen. jedenfalls hatte ich lange keinen so nostalgischen sonntag mehr. mit den fünf freunden im bett, kann das wetter draußen kaum mehr schrecken.

norwegian wood.

Posted in hinschauen on March 23rd, 2011 by die-kleine-miss – Be the first to comment

endlich ein post zu murakami. wollte ich etwas zu den büchern schreiben, haben mir die worte gefehlt. und auch bei der verfilmung von “norwegian wood” (“naokos lächeln”) fällt es mir schwer, etwas passendes zu sagen. vor über drei jahren habe ich es gelesen und es war das erste murakami-buch überhaupt, das ich las. wahrscheinlich besser so, sonst hätte ich mich beim film wohl viel mehr an auslassungen und änderungen gestört. zum ersten mal zwei stunden lang japanisch hören, mit englischen untertiteln. kaum untertitel eigentlich, denn geredet wurde wenig. ein stiller film.  japanische frauen haben für mein ohr eine komische stimme. wie 12-jährige schulmädchen, egal was sie sagen.

beim lesen habe ich mir die protagonisten meistens europäisch vorgestellt. beim schauen von “norwegian wood” wurde mir bewusst, dass japaner aber genau das sind, was die romane murakamis verkörpern. (klingt wie ein trugschluss – oder eher eine selbstverständlichkeit – ist es nicht.) gerade japanische mädchen haben diese tiefgründige stille und gleichzeitig den tanzenden lärm, den murakami gerade seinen weiblichen figuren zuschreibt.

die bilder haben mich beeindruckt, ähnlich wie im roman, eigentlich unbedeutende details wie eine karierte tischdecke und teeschalen. gefehlt hat das leise humoristische element, das die bücher murakamis zwar nicht unbedingt dominiert, aber doch stets begleitet. und für einen glücklichen ausgleich sorgt. die verfilmung von “norwegian wood” erscheint mir schon geglückt, aber der glückliche knoten im bauch, den ich immer dann habe, wenn mich ein buch einmal wieder vom hocker reißt, der blieb aus.-

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all i can think of.

Posted in hinschauen on March 12th, 2011 by die-kleine-miss – Be the first to comment

es wird wärmer. und doch noch die winterjacke. und ich habe beinahe vergessen, wie sich  frühling überhaupt anfühlt. ein bisschen so:

oder so:

oder so:

oder so:

am meisten aber so:

wenn er denn bald kommt.

solange werde ich hier verweilen. weil allein das lesen wie frühling ist. und das schauen erst recht.

fotoautomaten und geklaute welt.

Posted in hinschauen, klicken on January 20th, 2011 by die-kleine-miss – 1 Comment

wenn man nicht in berlin wohnt, wagt man sich doch recht selten in eine fotokabine. außer wenn man – wie ich neulich – noch dringend bewerbungsfotos braucht. und weil die ganze geschichte ganz lustig war und meine prinzessin dazu noch so lieb fragte, zog ich gestern wieder den vorhang zu. allerdings hat man hier nicht wie in einer wirklichen kabine das gefühl, plötzlich allein zu sein, eben noch im u-bahn-getümmel, eine welt für sich zu haben.

heute ging es in meinen gedanken auch viel um die welt für sich. ich kam gerade aus dem büro meiner dozentin, den kopf bei der anstehenden hausarbeit, noch nett den kollegen grüßend, der vor eben dieser tür wartete, als ich das buch in seiner hand erblickte. “alles was wir geben mussten” – mit dem amazon-paket angekommen und seit gestern abend meine bettlektüre.

es ist ein komisches gefühl, jemandem in genau die selben handlungsstränge vertieft zu wissen. in die selben konstellationen, orte, zeiten. irgendwie ist da etwas störendes dran und irgendwie fühlte ich mich, als wäre mir etwas abhanden gekommen. ein merkwürdiges phänomen.

last night she said/oh baby I feel so down.

Posted in hinschauen on January 5th, 2011 by die-kleine-miss – 2 Comments

an dieses lied von den strokes musste ich denken, als ich den titel des neuen keira knightley-films las. ich bin mir immer nicht sicher, ob ich sie mag oder nicht, sie hat etwas im gesicht, das mich stört – vielleicht ihr nach vorn geschobener unterkiefer? – aber merkwürdigerweise sehe ich sie dann doch, ihre filme.

ganz sicher mag ich jedoch guillaume canet. ein junge zum liebhaben und den eltern vorstellen (die dann nicht “ein braver junge sagen”, sondern “der hat es aber sicher dick hinter den ohren, auch wenn es nicht so aussieht”).

an sich ist der film belanglos. trotzdem: das ständige hin und her in meiner gedankenwelt hat mich doch sehr erstaunt. am anfang: er betrügt sie, ganz sicher. dann: sie betrügt ihn, ganz sicher. am ende: er betrügt sie?

jedenfalls zeigt “last night” einen nicht unrealistischen ausschnitt aus dem beziehungsalltag. irgendwo ist und bleibt es zwar unspektakulär, aber gedanken, ja die macht man sich dann schon.

(p.s.: wer kam eigentlich auf die idee? die magere, ausgezehrte frau knightley mit diesem bulligen, breiten monstrum zu verheiraten, der zu allem übel noch lothar matthäus ähnlich sieht? komisch.)

das labyrinth der wörter.

Posted in hinschauen on December 30th, 2010 by die-kleine-miss – Be the first to comment

schöner titel, schöner film. ich finde gérard depardieus nase noch immer beeindruckend und muss sie immerzu anschauen. das putzige omalein, das dem beinahe-analphabeten germain die literatur näher bringt, hätte ich am liebsten mit nach hause genommen. vielleicht ist die geschichte nicht an allen ecken und enden eine realistische. aber was soll’s.

ich habe nicht übel lust, mir “das labyrinth der wörter” noch einmal im orginal anzusehen. denn das labyrinth ist im französischen noch sehr viel verzwickter, dafür aber auch auf eine ganz besondere art und weise schön.

der große jahresendpoll 2010.

Posted in hinhören, hinschauen, kaufen on December 29th, 2010 by die-kleine-miss – 1 Comment

irgendwie stecke ich noch mitten in der weihnachtszeit, es sind noch nicht einmal alle geschenke bei ihren zukünftigen besitzern und schon meldet sich das gewissen: wenn du dein blog schon so unregelmäßig führst – auf den jahresendpoll darf nicht verzichtet werden. deswegen.

bestes album.

1. robyn – body talk 1-3

2. shout out louds – work

3. regina spektor – live in london

bestes konzert.

(aufgrund akuter konzerte-unlust in diesem jahr sind mir diese top 3 nicht gerade schwer gefallen.)

1. shout out louds – salzburg / april.

2. vampire weekend – münchen / november.

3. courteeners – münchen / mai.

bester film.

1. a single man

2. somewhere

3. gainsbourg

bestes buch.

1. max frisch – homo faber / mein name sei gantenbein.

2. gudrun ensslin & bernward versper – notstandsgesetze von deiner hand.

3. paul auster – mond über manhattan

4. haruki murakami – iq84

5. tolstoi – anna karenina

bestes schnäppchen.

dieser gemütliche, gestrickte schlabberpulli. kein schnäppchen im eigentlichen sinne, weil topshop, trotzdem.

heißeste nacht.

aufgrund fiebriger grippe. dreimal umziehen. und so weiter.

kälteste nacht.

mit der prinzessin in münchen. brrrr. (ich erinnere mich nur noch dunkel – woran das wohl liegt?)

(aber wahrscheinlich auch so ziemlich jede nacht bei unter 10 grad in der wohnung des liebsten.)

entdeckungen.

1. sich gesundheit zu wünschen, sind keine leeren worte.

2. die liebsten sind immer da, wenn man sie braucht.

3. manchmal wäre es sehr sinnvoll, russisch sprechen zu können.

4. es gibt nichts besseres als einen tengelmann ums eck.